Realschüler lernen MINT-Berufe kennen

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In der letzten Woche besuchten 63 Schüler und Schülerinnen der Johannes-Gutenberg-Schule in Ehringshausen heimische Unternehmen, die MINT-Berufe ausbilden.
„MINT“ bedeutet, dass die Ausbildungsberufe ihren Schwerpunkt in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik haben.
Die geschulten Azubi-Mentoren der Unternehmen stellten ihren Betrieb vor und begleiteten die interessierten Schüler durch ihren Arbeitsbereich.
Die Jugendlichen konnten den Auszubildenden und deren Ausbildern Fragen zur dualen Ausbildung stellen. In einigen Firmen war es möglich, die Lehrwerkstatte zu besichtigen. Besonders begeistert waren die Schüler, dass sie fräsen bzw. an einer Werkbank arbeiten durften.
Der MINT-Tag wird an der Johannes-Gutenberg-Schule schon seit einigen Jahren durchgeführt, um den Schülern die Möglichkeit zu geben, Industriebetriebe und deren Ausbildungsmöglichkeiten kennenzulernen.
Die Zukunft der Unternehmen hängt von einer gelungenen Ausbildung ab. Alle Ausbildungsleiter lobten die duale Ausbildung als sinnvollen Einstieg in das Berufsleben der Jugendlichen und begrüßten den direkten Kontakt zur Schule.
Die Schüler haben am Projekttag der Johannes-Gutenberg-Schule folgende Unternehmen besucht: Herborner Pumpenfabrik (Herborn), Pfeiffer Vacuum (Asslar), Weber Kunststofftechnik (Dillenburg), Carl Zeiss (Wetzlar) und die Küster Holding (Ehringshausen).
Sie ermöglichten den künftigen Auszubildenden einen Einblick in Ausbildungsberufe im technischen Bereich: Industrie-, Zerspanungs- und Verfahrensmechaniker, Physiklaborant, Mechatroniker. Die Ausbildung zum Industriemechaniker für Anlagentechnik dauert zum Beispiel 3,5 Jahre.
Leon Schindel aus der 9e: „Ich war begeistert über die kurzweiligen und informativen Vorträge der Azubi-Mentoren.“
Der nächste MINT-Tag an der Johannes-Gutenberg-Schule ist im Frühsommer 2016 geplant.