15 Roboter fördern Kreativität und Problemlösefähigkeit der Schüler

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Ehringshausen. 15 kleine Lego-Mindstorm-Roboter bereichern ab sofort den Unterricht der EDV-Kurse im Jahrgang 10 der Johannes-Gutenberg-Schule. Neben den bekannten Lego-Bausteinen gehören zur Hardware eine programmierbare Grundeinheit, Motoren sowie Infrarot-, Farb- und Berührungs-Sensoren. Eine Software zur Programmierung, Auswertung und Dokumentation der Projekte vervollständigt das Paket.
Bei einfachen Programmierungen können die kleinen Roboter beispielsweise mit Hilfe der Sensoren zehn Zentimeter vor jedem Hindernis die Richtung wechseln oder mit Hilfe der Farberkennung nur auf bestimmtem Untergrund fahren, nennt Fachlehrerin Franziska Pfaff Beispiele. Dabei seien den Möglichkeiten der Roboterprogrammierung und ihrer Gestaltung wenige Grenzen gesetzt. Steine und Hardware können als menschen- oder tierähnliche Geschöpfe, Fahrzeuge oder vielfältige Maschinen zusammengesetzt und mit unterschiedlichen Fähigkeiten ausgestattet werden. 
Aus pädagogischer Sicht erfülle der Mindstorm-Roboter den Anspruch eines problemorientierten Unterrichtsansatzes, fördere systematisch-logisches Denken, Kreativität und Durchhaltevermögen. Finanziert wurden die kleinen Roboter vom Förderverein, dem Schulelternbeirat und aus Kreismitteln, wie Schulleiterin Gabriele Abraham erklärt.