Feel the Beat...

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Um „Beat Deafness“ – also Rhythmus- oder Takttaubheit – keine Chance zu geben, ist es absolut unerlässlich, durch stetiges Training sich auf einen externen Rhythmus einzustellen, um nicht an seinen inneren Taktgebern (Gehirn, Herzschlag, Atemfrequenz) zu kleben.
Dieser Notwendigkeit geschuldet,  hat der Fachbereich Musik der Johannes-Gutenberg-Schule weitere Trommeln angeschafft, um jedem Schüler die Möglichkeit zu geben, sein Rhythmusgefühl zu entdecken und auch weiterzuentwickeln. Und weil eine solche Anschaffung nicht gerade billig ist, gab es dafür Geld vom Förderverein der Schule.
Auch Claudia Duchscherer, die erste Vorsitzende des Fördervereins, 
war von den vielen unterschiedlichen Trommeln äußerst angetan, haben die Schülerinnen und Schüler doch jetzt noch mehr die Möglichkeit, in die unterschiedlichsten Rhythmuswelten einzutauchen und ihren musikalischen wie auch emotionalen Möglichkeiten Ausdruck zu verleihen.
Ob Hip Hop, Pop, Rock, Volkslied oder Sinfonie, die Basis eines jedes Musikstückes ist und bleibt das Metrum. Dies gilt es herauszuarbeiten und zu veranschaulichen. Denn nicht zuletzt auch dadurch kann man den Gesamtzusammenhang einer jeden Komposition besser verstehen und erfassen. 
„Ich bin sehr froh, dass wir durch die großzügige Zuwendung unseres Fördervereins jetzt verstärkt die Möglichkeit haben, dem Rhythmus noch dichter auf der Spur sein zu können, um Kompositionen transparenter zu machen. Die Förderung koordinativer Fähigkeiten, durch die das Trommeln Verbindungen schafft, ein Gemeinschaftsgefühl erzeugt, eine hohe soziale Komponente hat und schlussendlich das Wir-Gefühl in den Vordergrund stellt, ist dann noch das Sahnehäubchen dieser tollen Anschaffung“, freute sich Schulleiterin Annegret Schilling über die vielen unterschiedlichen Schlaginstrumente.