Lesen ist Nahrung für die Seele

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Er gilt als Deutschlands größtes Vorlesefest seit 2004 und allein letztes Jahr haben über eine halbe Million Menschen mitgemacht. Die Rede ist vom bundesweiten Vorlesetag, der auch dieses Jahr wieder traditionsgemäß am dritten Freitag im November stattgefunden hat. Auch die Johannes-Gutenberg-Schule war – wie schon von Beginn an – wieder mit von der Partie und überall, wo man im Schulgebäude hinsah, wurde gelesen, gelauscht und über Gehörtes geredet. 
Schnell wurde klar, dass das Zitat von Aldous Huxley, der einmal gesagt hat, dass wer zu lesen versteht, den Schlüssel zu großen Taten, zu ungeträumten Möglichkeiten, zu einem berauschend schönen, sinnerfüllten und glücklichen Leben besitzt, immer noch seine uneingeschränkte Gültigkeit hat. 
Ein Höhepunkt des Vorlesetages an der Johannes-Gutenberg-Schule war dieses Jahr, dass die neugekürten Preisträger des Schreibwettbewerbs „Ohne Punkt und Komma“, der  vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur, dem Hessischen Literaturforum im Mousonturm e.V. und der Hessischen Leseförderung initiiert wurde, Ben Hagner  und  Marlon Pardik aus der Klasse  7e , ihr Erstlingswerk „Verhungere nicht“ vorgestellt haben. 
“Mit dem bundesweiten Vorlesetag wollen wir ganz bewusst ein Zeichen für die Bedeutung des Vortragens von Texten setzen. Dabei verfolgen wir das Ziel, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse und die Begeisterung sowohl für das Lesen als auch für das Vorlesen zu wecken und unsere Schülerinnen und Schüler schon sehr früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Verbindung zu bringen. Und machen wir uns nichts vor – gute Bücher enden niemals mit der letzten Seite. Sie begleiten dich ein Leben lang“, so Schulleiterin Annegret Schilling am Ende des gelungenen Aktionstages.