Fünftklässler treffen die Schneekönigin

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Es ist schon zu einer guten Tradition geworden, dass jedes Jahr vor dem Weihnachtsfest der Jahrgang 5 der Johannes-Gutenberg-Schule ins Hessische Landestheater nach Marburg fährt, um sich eine winterlich-weihnachtliche Vormittags-Vorstellung anzusehen. Und für die „Schneekönigin“ aus der Feder des dänischen Dichters und Schriftstellers Hans Christian Andersen ließ man doch gerne mal den Schulranzen daheim.
In dem Märchenklassiker des in Odense geborenen Künstlers stehen die Kinder Gerda und Kay im Mittelpunkt. Sie sind beste Freunde. Doch alles ändert sich, als ein verzauberter Splitter Kay ins Auge trifft. Von da an ist er gemein zu Gerda und sieht nur noch das Schlechte in allen Menschen. Sein Herz verwandelt sich langsam zu Eis. Als es Winter wird, verfällt Kay dem Zauber der Schneekönigin und folgt ihr auf ein eisiges Schloss. Gerda beschließt, ihren verschwundenen Freund wiederzufinden. Sie folgt Kay durch die Jahreszeiten und durch fremde Länder. Dabei schließt sie ungewöhnliche Freundschaften und findet gerade dort Hilfe, wo sie es am wenigsten vermutet hätte. Als sie Kay findet, erkennt er sie nicht einmal. Gerda weint um ihn und ihre Tränen lassen sein Eisherz schmelzen. Dies hat zur Folge, dass auch der Splitter verschwindet und beide können sodann in Frieden nach Hause ziehen. 
Der von Deutschlehrerin Nadine Neubauer organisierte Theaterbesuch begeisterte alle Schülerinnen und Schüler aufgrund der Thematik über die Kraft und Magie von Freundschaft dermaßen, dass auch die anschließende Reflexion im Unterricht zu einem großen Erlebnis wurde.