Gutenberg-Schüler üben sich in Street-Art

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Mittlerweile zeigen sich immer wieder an einigen Stellen in Dorf- oder Stadtgebieten künstlerische Zeichnungen an Wänden und Freiflächen, die auch für den differenzierten Betrachter eine ganze Menge zu bieten haben. Somit ist es nur selbstverständlich, dass auch eine Kulturschule, die sich in höchstem Maße der Bildung und Förderung von Kreativität verschrieben hat, an dieser Kunstform nicht vorbeikommt. Auf Einladung von Lehrerin Konstanze Korth-Neumann kamen nun die zwei professionellen Graffiti-Sprayer Nick und David an die Johannes-Gutenberg-Schule, um bei einem Projekt Schülerinnen und Schülern der 9d unter Aufsicht den Umgang mit der Spraydose zu erlernen und an Holzwänden ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Am Ende sorgten die gesprühten Ergebnisse bei allen Teilnehmern für große Begeisterung und auch für ein wenig Stolz. Im Anschluss an den Workshop verschönerten Nick und David noch eine vorher weiße Wand in der „Schulstraße“ mit einem Portrait des Namensgebers der Schule Johannes Gutenberg. 
Auch Schulleiterin Annegret Schilling zeigte sich von den Ergebnissen mehr als begeistert:    „Graffiti ist eine Kunst, die spricht. Man kann dadurch Stimmungen von Menschen sehr gut einschätzen, bietet sie doch gleichzeitig eine einzigartige Momentaufnahme. Immer mehr Städte von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen geben ganz bewusst dieser Kunstform des modernen Urban Age Raum, um damit auch dem illegalen Sprayen vorzubeugen. Oder denken wir nur an den Graffiti-Künstler Banksy. Keiner weiß, wie er wirklich heißt und woher er kommt, aber alle kennen seine Kunst, das heißt wiederum, dass Graffitis für sich selbst sprechen und nicht vom guten Namen des Künstlers profitieren. An ausgewiesenen Flächen, also legal, hat diese Kunstform ihre ganz eigene Art und Weise eines Ausdrucks des Inneren, ist dekorativ und sorgt nicht selten auch für Gesprächsstoff.“