Unterricht läuft während der Corona-Zwangspause online weiter

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„Es gibt keine Corona-Ferien“, sagt Schulleiterin Annegret Schilling. Denn trotz verwaister Klassenzimmer und leerem Pausenhof auf Grund der Schulschließung zur Eindämmung der Corona-Pandemie müssen die Schülerinnen und Schüler der Johannes-Gutenberg-Schule (JGS) nicht auf ihre täglich gewohnte Dosis Wissensvermittlung verzichten. „Distanzlernen“ heißt das Stichwort in dieser ernsten und kritischen Situation. Denn wie bei vielen Firmen, so heißt es auch für Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler der JGS: Computer anschalten und ran ans Homeoffice. IServ macht es möglich. Das Schulnetzwerk ermöglicht es Wochenpläne und Hausaufgaben von Lehrern für Schüler online zu planen und weiterzureichen. Verschiedenen Benutzergruppen wird eine Aufgabe zugesendet, bei der gleichzeitig Start- und Abgabetermin bei der Erstellung festgelegt wird. Die zu erledigenden Aufgaben erscheinen dann automatisch bei der jeweiligen Nutzergruppe auf der Startseite. Auf einer übersichtlichen Vorschauseite kann die Wahl der Medien abgerufen werden. Auch ein Modul zum Verfassen von Textdokumenten ist direkt im Webbrowser vorhanden. Zusätzlich können die Schülerinnen und Schüler andere Klassenkameraden einladen, um einen Text gemeinsam zu bearbeiten. Die jeweils gemachten Änderungen werden dann allen Teilnehmern in Echtzeit angezeigt. Dies ermöglicht dann wiederum ein gleichzeitiges Arbeiten am selben Dokument. Alles ist auf die Bedürfnisse perfekt zugeschnitten. Zusätzliche E-Mails und Apps werden nicht benötigt. Alles ist sehr nah an der Unterrichtsrealität. „Unsere Schule ist auf die digitale Vermittlung von Lerninhalten sehr gut vorbereitet, so dass wir diese außergewöhnliche Situation ohne größere Probleme meistern und stemmen können. Die Schüler sind digital-affin und kommen mit dieser Systemlösung im Großen und Ganzen gut zurecht. Durch die Krise werden sie aber auch sehr viel dazulernen. Meine Kolleginnen und Kollegen werden sie dabei nach allen Regeln unterstützen. Lerninhalte und Lernmethoden werden gezielt und individuell auf die Schüler zugeschnitten. Dadurch wird das so genannte „Learning by doing“ gefördert und das findet auch seitens der Schüler sehr guten Anklang. Hinzu kommt, dass es in den letzten Jahren einen Quantensprung in puncto Online-Lehrmethoden gegeben hat. Webbasierte Videos, Instant Messaging und diverse Kollaborations-Tools sind deutlich verbessert und demnach state oft the art. In unserer schulinternen Taskforce haben wir in kürzester Zeit Antworten gefunden, wie wir mit der Situation umgehen wollen. Die Vorbereitungszeit war alles andere als lang, was aber durch das überdurchschnittliche Engagement der Kolleginnen und Kollegen kompensiert wird. Dafür bin ich sehr dankbar“, so Schulleiterin Annegret Schilling.