Monster statt Chips in der Dose

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Erst Bilder anschauen und Geschichten dazu hören, dann Vorlesen und irgendwann selbst lesen. Denn gerade durch das Lesen wird den Kindern eine völlig eigene und neue Welt eröffnet. 
In fast jeder Lebenssituation geht es ohne die Schlüsselqualifikation „Lesen“ nicht weiter. Dadurch ist sie eine der wichtigsten Kernkompetenzen in der gesamten Schulausbildung. 
Um diese Kernkompetenz zu stärken und auszubauen, haben sich die Klassen 5a, 5c und 5d bereits vor der Unterrichtsphase zu Hause im Deutschunterricht von Stephanie Kässmann und Diana Nikfardjam-Schreier der Lektüre „Bitte nicht öffnen – bissig“ von Charlotte Habersack gewidmet. 
Die Geschichte der in München geborenen Kinderbuchautorin erzählt vom elfjährigen Nemo, der ein geheimnisvolles Päckchen mit der Aufschrift „Bitte nicht öffnen“ erhalten hat. Zusammen mit seinem besten Freund Fred öffnet er das rätselhafte Paket und heraus springt eine Plüschfigur, ein verfressener Yeti-Ritter. Als es mitten im Hochsommer zu schneien anfängt, wird der Yeti unglaublich groß, wächst auf zweieinhalb Meter Körpergröße an und ein aufregendes Abenteuer beginnt. Denn während die Stadt in Eis und Schnee versinkt, kommt Nemo ins Schwitzen. Einen Yeti zu verstecken ist eben gar nicht so einfach. Aber zum Glück gibt es noch Nemos Klassenkameradin Oda, die den beiden Freunden helfen kann, den Yeti zu seinem rechtmäßigen Besitzer zurückzubringen. 
Die Schülerinnen und Schüler lasen das Buch in eingeteilten Abschnitten und erstellten passend zu den einzelnen Kapiteln eine Sammlung für die sogenannte „Leserolle“. Diese bestand aus einer Chipsdose, die von den Schülerinnen und Schülern zu einem Buch umgestaltet wurde. 
Der Kreativität war hierbei keine Grenze gesetzt.
Aufgrund der Corona-Krise musste die spätere Phase der Erarbeitung jedoch auf zu Hause verlegt werden, was den tollen Ideen aber keinen Abbruch tat.