Kulturschule – pur !

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Am Donnerstag, den 28.04.2016, fand unser erster Opernvormittag statt. Die Junge Oper! aus Detmold (NRW) waren musikalische Gäste in der Aula unserer Schule. Für den Jahrgang 5 präsentierten die jungen und gut ausgebildeten Musiker die Oper „Hänsel und Gretel“. Im Vorfeld haben sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Inhalt und dem Thema „Oper“ im laufenden Unterricht bereits beschäftigt. Nach einer kurzen Vorstellung der Gäste ging es musikalisch direkt los. Nach der Ouvertüre waren die jungen Schülerinnen und Schüler beeindruckt von der Stimmgewalt der Sänger, … und das alles ohne Mikrofon. Die Geschichte wurde für Kinder inszeniert und war somit gut verständlich. Nach einer Stunde Musik, Spiel  und Gesang applaudierten die Zuschauer, dass das ganze Schulgebäude bebte. Das lag aber auch daran, dass die musikalischen Akteure die Zuschauer mit auf die Bühne holten. Neben den Rollen „Sand- und Taumännchen“ sowie „8Waldläufern“, die von Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 5 gespielt wurden, glänzte  Frau Kahsnitz (Klassenlehrerin 5b) ganz spontan mit der Rolle der „bösen Stiefmutter“.   
Im Anschluss an „Hänsel und Gretel“ bauten die Gäste aus Detmold um zur Aufführung der Zauberflöte von W.A. Mozart. Jetzt waren die Sechstklässler Zuschauer in der Aula. Auch hier konnten die Detmolder mit überragender Musikalität die Zuhörer von ihren Stühlen reißen. Mit viel Witz und Charme brachten die Darsteller die Geschichte vom Vogelfänger und den 4 Aufgaben des Tamino sowie der bösen Königin der Nacht an die Schülerinnen und Schüler. Auch hier wurden Rollen an das Publikum vergeben, die von den Schülerinnen und Schülern hervorragend umgesetzt wurden. Der Beifall ließ nicht auf sich warten. Das Lied vom „Vogelfänger“  wurde im Musikunterricht vorbereitet und in der Aufführung vom Publikum lautstark mitgesungen. Die vielen begeisterten Stimmen seitens der Schülerinnen und Schüler lässt hoffen, dass auch im nächsten Jahr ein Opernvormittag stattfinden wird. Die vielen Klischees wie z.B. „Oper ist nur was für Erwachsene“ wurden an diesem Tag für alle Zeiten weg gefegt. Was in jedem Falle bei allen Beteiligten nachhaltig bleibt, ist die tolle Erfahrung mit dem Erlebnis „Oper“. Hier zeigt sich „Kulturschule“ als Vermittlerin von Theorie und Praxis.