Ein „irrwitziger“ Ausflug der Fünftklässler ins Stadttheater Gießen

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Einen spannenden, „irrwitzigen“ und interessanten Vormittag erlebten die fünften Klassen der Johannes-Gutenberg-Schule an zwei Terminen im März, als sie das Stadttheater in Gießen besuchen durften. Im Rahmen des Projektes „Theater und Schule“ werden den Schülerinnen und Schülern dabei Erfahrungen geboten, die sich insbesondere durch Unmittelbarkeit auszeichnen und in verschiedenen privaten, aber auch unterrichtlichen Bereichen Anknüpfungspunkte finden. Das vom Jungen Theater inszenierte Theaterstück fand als private Vorführung statt, in der nur die Schülerinnen und Schüler der JGS im Publikum Platz nehmen durften. Dargestellt wurde das Theaterstück „Angstmän“:
Jennifer ist allein zu Haus. Angst hat sie nicht. Sie ist ja schon groß. Doch plötzlich rumpelt es im Schrank. Angstmän sitzt drin, der größte Schisshase des Universums. Als Pöbelmän, das gemeinste Superheldenschwein aller Galaxien ebenfalls bei Jennifer im Wohnzimmer auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse. Hartmut El Kurdis irrwitzige Superhelden-Geschichte über das Besiegen von Angst zeigt: gemeinsam kommt man weiter als alleine und ein fieser Typ kann manchmal auch zum besten Freund werden.
Die Schülerinnen und Schüler durchlebten dabei viele verschiedene Emotionen: Sie wurden erschreckt, sie haben mit der Hauptrolle mitgefiebert und an vielen Stellen wurde herzlich gelacht.
Im Anschluss daran erzählte der Leiter des Kinder- und Jugendtheaters, Abdul-M. Kunze, Interessantes und Witziges über die Geschichte des Stadttheaters und führte die Klassen hinter die Kulissen der Theaterwelt. So lernten die Schülerinnen und Schüler u.a., dass Thalia nicht nur eine Buchhandlung ist, sondern die Muse der komischen Dichtung und Unterhaltungskunst.