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Sprung für Sprung zur richtigen Lösung

Sprung für Sprung zur richtigen Lösung

„Drei von zwei Menschen können nicht rechnen“, lautet eine provokante Aussage, der jedoch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Känguru—Mathematik-Wettbewerbs deutlich widersprachen.

Koordiniert von Mathematiklehrer Marc Schäm nahmen in diesem Jahr 44 Jugendliche aus den A-Kursen des 6. Jahrgangs und die beiden Gymnasialklassen im Jahrgang 10 der Johannes-Gutenberg-Schule daran teil. Das Charmante an diesem Wettbewerb ist, dass es bei den Prüfungen nicht um klassisches Rechnen geht, sondern vor allem um Knobeln, Nachdenken und räumliches Vorstellungsvermögen und so merkte man bereits beim Vorbereiten auf den Wettbewerb, mit welchem großen Interesse und Begeisterung die Schülerinnen und Schüler an das Lösen der Aufgaben herangingen.

Angefangen hat alles im Jahr 1995, als drei Berliner Schulen mit insgesamt 184 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal am Känguru-Wettbewerb mitgemacht haben. Nun, 31 Jahre später, sind es fast 930.000 Lernende an insgesamt 13.000 Schulen, die sich dem Knobel-Wettbewerb stellen. So auch die Johannes-Gutenberg-Schule, die auch in diesem Jahr wieder mit dabei war.

Der mathematische Multiple-Choice-Wettbewerb fand in allen Schulen und Ländern gleichzeitig statt und war, wie eine ganz normale Mathematikarbeit, ähnlichen Rahmenbedingungen unterworfen. Unter der fachlichen Aufsicht einer Lehrkraft lösten die Schülerinnen und Schüler interessante Aufgabenformate im Zeitraum einer Doppelstunde.

Für die erfolgreiche Teilnahme erhielten alle Schülerinnen und Schüler eine Urkunde, und die Gewinnerinnen und Gewinner konnten sich über ein Knobelspiel und einen Gutschein freuen.

Herzlich gratulierten die Lehrerinnen und Lehrer Franziska Kaba, Yvonne Schwaiger, Kai Tröster und Michael Volk zu dem großartigen Erfolg, verbunden mit einem Dankeschön an den Förderverein der Johannes-Gutenberg-Schule, der die Teilnahmegebühren und die Gutscheine übernommen hat. Den weitesten Denksprung machten Mats Rauber, Maximilian Schnitzler, Simon Wilhelm, Thor-Finn Klotz, Mika Nickel und Erfan Moqimi, die sich damit in die Gewinnerliste verewigten.