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Honigsüßer Unterricht für den Jahrgang 7

Honigsüßer Unterricht für den Jahrgang 7

Im Rahmen des Bienen- und Insektenprojekts durfte jetzt der Wahlpflichtkurs „Gesundheit, Natur und Umwelt“ (GeNaU) der Jahrgangsstufe 7 der Johannes-Gutenberg-Schule den Vorsitzenden des Imkervereins Wetzlar e.V., Thomas Pötsch, zu einer Unterrichtseinheit begrüßen.

Gleich zu Beginn fand eine moderierte Fragerunde statt, die von einem Schüler aus dem Kurs geleitet wurde. Dazu hatte die Klasse im Vorfeld zahlreiche Themenpunkte zusammengetragen, unter anderem zum richtigen Verhalten gegenüber Bienen, zur Rolle der Königin im Bienenstaat sowie zu geeigneten Standorten für Bienenbehausungen auf dem Schulgelände der Johannes-Gutenberg-Schule. Des Weiteren standen aber auch praktische Aspekte im Mittelpunkt und hier ganz speziell, wie man Nisthilfen in der Schulwerkstatt selbst bauen kann und wie sich die Schule selbst noch insektenfreundlicher ausrichten kann.

Der Bienenflüsterer aus Wetzlar ging dabei sehr gezielt und differenziert auf die unterschiedlichen Fragen sowie auf das bereits vorhandene Vorwissen der Schülerinnen und Schüler ein. Er schaffte es par excellence, komplexe Inhalte anschaulich und altersgerecht zu erklären und die Beiträge der Schülerinnen und Schüler wertzuschätzen und aufzugreifen. 
Darüber hinaus brachte er Anschauungsmaterial aus seiner Imkerei mit, darunter ein Imkerrähmchen mit ausgebauter Bienenwabe, das die Schülerinnen und Schüler aus nächster Nähe genauestens betrachten konnten. Dabei erklärte er praxisnah den Aufbau eines Bienenstocks sowie die Honiggewinnung. Ein besonderes Highlight war die anschließende Verkostung seines selbst produzierten Honigs mit Roggenbrot. 
Dazu Organisatorin und Biologielehrerin Julia Kutsch abschließend: “Für die Schülerinnen und Schüler war es eine überaus gelungene und bereichernde Unterrichtsstunde. Der Besuch hat eine sehr gute fachliche Grundlage für unsere weiteren Bienen- und Insektenprojekte geschaffen und knüpft in besonderer Weise an unser Profil als Umweltschule an, da Umweltbildung, Nachhaltigkeit und praktisches Handeln hier unmittelbar miteinander verbunden wurden.“