
Schule mal anders – Unterricht im Schnee
Beste Schneeverhältnisse, strahlender Sonnenschein und eine tolle Stimmung – so begann die diesjährige Schul-Skifreizeit für 44 Schülerinnen und Schüler der Johannes-Gutenberg-Schule in Tirol. Schon bei der Ankunft in den Alpen war die Vorfreude groß, denn eine Woche lang tauschten die Kursteilnehmer das Klassenzimmer gegen die Skipiste. Zusammen mit ihren Lehrkräften Bastian Bretfeld, Michael Guht, Dominik Stauber, Jochen Tessmer und Lehramtsstudentin Louisa Bothe wurde eine Woche lang im 600 Kilometer entfernten Skigebiet von Nauders gewedelt und wurden Schwünge geübt. Nach dem Beziehen der Hotelzimmer in Pfunds konnten sich die Schülerinnen und Schüler im Schwimmbad noch ein wenig entspannen, bevor es dann am nächsten Morgen direkt nach dem Frühstück hinauf nach Nauders ins Skigebiet ging. Während die 21 Anfängerinnen und Anfänger das Skilaufen in Kleingruppen von ihren erfahrenden Lehrkräften am Förderband und Tellerlift im Tal schnell erlernten und am Ende der Woche souverän die leicht befahrbaren Pisten bewältigten, konnten sich die restlichen Schülerinnen und Schüler schon mit der Gondel auf einen 2000er begeben. Die Könner erkundeten das Skigebiet von oben bis unten und nutzten jeden Pistenkilometer Zentimeter für Zentimeter aus, wobei sie auch vor den anspruchsvollsten Pisten keinen Halt machten. Und wer es mit den Pistenregeln nicht so genau nahm, bekam eine wunderbar gestaltete Warnweste als Kennzeichen für die „Pistensau“ des Tages verliehen.
Die 13 Fortgeschrittenen, die alle im letzten Jahr durch den Schulskikurs das Skifahren erlernten, festigten ihr Fahrkönnen an den leichten und mittelschweren Pisten sowie im Funpark und machten noch einmal enorme Fortschritte. Ein buntes Rahmenprogramm rundete gegen Ende die großartige Woche in den Bergen ab. Die Gruppe konnte bei einer abendlichen Wanderung den historischen und wundervoll beleuchteten Ortskern von Pfunds erkunden und am bunten Spieleabend gegen- und miteinander spielen oder einfach nur sich unterhalten. Der Auszeichnung als Vertreter einer Kulturschule wurden die Schülerinnen und Schüler dann anhand der „Aufräum-Challenge“ mal wieder hervorragend gerecht. Ausnahmslos alle begeisterten die strenge Jury mit tollen und abwechslungsreichen Handtuchfaltformationen, selbstgestalteten Bildern und Stickern sowie Tanz- und Meditationseinlagen. Abgerundet wurde die gelungene Skifreizeit durch einen amüsanten Abschlussabend mit der obligatorischen Skitaufe und dem Spruch der Anfänger „Ich glaube… an die Gemeinschaft der Skifahrer“ sowie dem Anschauen der Bilder und Videos der Woche. „Das Skiteam ist wieder einmal sehr stolz auf die Schülerinnen und Schüler der JGS, die sich stets von ihrer besten Seite zeigten und somit die Grundlage für eine tolle Woche legten. Und deshalb freuen wir uns schon auf das nächste Jahr, wenn uns wieder die Tiroler Berge rufen“, so Organisator Bastian Bretfeld abschließend.







