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Vom Klassenzimmer in die Kreidezeit – Schüler besuchen den traurigen T-Rex

Vom Klassenzimmer in die Kreidezeit – Schüler besuchen den traurigen T-Rex

„Die Vergangenheit soll aufhören – macht sie aber nicht.“ Dieses Zitat aus dem Theaterstück „T-Rex, bist du traurig“ hallte bei allen Schülerinnen und Schülern noch lange nach.  Denn im Rahmen des kulturellen Bildungsangebots der Johannes-Gutenberg-Schule besuchten die fünften und sechsten Klassen jetzt gemeinsam mit ihren Deutschlehrkräften das Stadttheater in Gießen, um sich dieses empathische Bühnenwerk anzuschauen.

Das Stück erzählt auf poetische und liebevolle Weise die Geschichte des kleinen T-Rex Nagg, der nach einem Asteroideneinschlag in einer dunklen, staubigen Welt aufwächst. Die allermeisten Dinos sind verschwunden, nur Babsi und Päm haben überlebt. Sie kümmern sich um Nagg und verschweigen ihm die Vergangenheit und lehren ihn, stark zu sein und Gefühle zu unterdrücken. Erst durch die Begegnung mit einer Gruppe wuseliger Erdwesen lernt Nagg, was es bedeutet, Gefühle zuzulassen, zu trauern und Hoffnung zu finden.

Das Theaterstück von Fayer Koch setzt sich intensiv mit Themen wie Verlust, Einsamkeit und den großen Fragen an die Welt auseinander, Themen, die gerade auch für Kinder und Jugendliche in unserer schnelllebigen, digital geprägten Zeit eine immense Bedeutung haben. In einer Welt, die oft durch Bildschirme und ständige Erreichbarkeit definiert wird, bietet das Stück den Raum, innezuhalten und sich von seinen Emotionen treiben zu lassen.

Die Schülerinnen und Schüler verfolgten die Inszenierung mit großer Aufmerksamkeit und nahmen viele Impulse und Eindrücke mit zurück in den Schulalltag. Dadurch wurde der gemeinsame Theaterbesuch für alle eine besondere Erfahrung.