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Zwischen Porta Nigra und Pausenbrot

Zwischen Porta Nigra und Pausenbrot

Im Rahmen einer Exkursion besuchten Schülerinnen und Schüler der W1-Kurse der Jahrgangsstufe 7 sowie des Lateinkurses der Jahrgangsstufe 10 der Johannes-Gutenberg-Schule die Römerstadt Trier, die für ihre beeindruckenden Bauwerke bekannt ist. Vor Ort erhielten alle einen spannenden Einblick in das Leben zur Zeit der Römer unter Kaiser Mark Aurel und konnten zusammen mit ihren Lehrerinnen Cynthia Achenbach, Bettina Haus und Carolin Michel Geschichte hautnah erleben.

Als erster Höhepunkt stand die Besichtigung der Porta Nigra an, eines der am besten erhaltenen römischen Stadttore nördlich der Alpen. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, welche Bedeutung dieses Bauwerk für die Stadt hatte und wie es im Laufe der Jahrhunderte genutzt wurde. In der Porta Nigra selbst konnten die Schülerinnen und Schüler die eingemeißelten Kunstwerke sowie den herrlichen Ausblick auf Trier genießen.

Anschließend ging es zu den Thermen am Viehmarkt sowie den Kaiserthermen. Dort lernten die Teilnehmenden einiges über die Badekultur der Römer, die weit mehr als nur Körperpflege bedeutete, waren doch die Thermen wichtige Orte der Begegnung, des Austauschs und der Entspannung.

Ein besonderes Erlebnis stellte der Besuch des Amphitheaters dar. Neben interessanten Informationen über Aufbau und Nutzung dieser Anlage nahmen die Schülerinnen und Schüler an einem Workshop teil. Dabei erfuhren sie, wie die Gladiatorenspiele entstanden sind und welche Rolle sie im römischen Alltag spielten.

Höhepunkt des Workshops war dann der praktische Teil. Die Schülerinnen und Schüler konnten nun selbst in die Rolle von Gladiatoren schlüpfen und verschiedene Trainingseinheiten ausprobieren. Mit viel Begeisterung und Einsatz erlebten sie, wie anspruchsvoll und gleichzeitig faszinierend das Training der Gladiatoren war.

„Die Exkursion nach Trier war für alle Beteiligten eine lehrreiche und abwechslungsreiche Erfahrung, die die Unterrichtsinhalte auf eindrucksvolle Weise ergänzt“, so Lateinlehrerin Cynthia Achenbach abschließend. Und somit soll auch im nächsten Jahr wieder eine Exkursion mit dem Thema „Die Römer in Deutschland“ stattfinden.