
Die Welt der sozialen Medien hautnah erleben – Content-Creator „Papa Basti“ zu Gast an der JGS
Wie beeinflusst Social Media unseren Alltag? Welche Chancen bietet es und wo liegen Risiken? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Klasse 7e der Johannes-Gutenberg-Schule im Rahmen eines Projekttages unter dem Motto „Social Media – Fluch oder Segen?“ gemeinsam mit dem Lehrer und Content-Creator Bastian Janßen, bekannt als „Papa Basti“.
Der Projekttag wurde von Klassenlehrer Kai Tröster und Stefania Sidiropoulou-Yilmaz gemeinsam mit Bastian Janßen geplant und vorbereitet. Die Vorfreude in der Klasse war bereits im Vorfeld groß. Ziel war es, soziale Medien nicht nur theoretisch zu betrachten, sondern ihre Chancen und Risiken praktisch zu erkunden und kritisch zu hinterfragen.
Zu Beginn setzte sich die Klasse 7e mit der eigenen Nutzung sozialer Medien auseinander. Anschließend entwickelten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen eigene Szenen zu verschiedenen Fragestellungen rund um Social Media. Themen wie Likes und Anerkennung, Influencer-Werbung, Schönheitsideale und Selbstvergleich sowie Cybermobbing wurden aufgegriffen und in kurzen Videos umgesetzt. Von der Ideenfindung über die Aufnahmen bis zum Videoschnitt waren die Jugendlichen selbst aktiv beteiligt und sammelten wertvolle praktische Erfahrungen in der Mediengestaltung.
Am Veranstaltungstag sprach sich schnell herum, dass Papa Basti an der Schule zu Gast war. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, den bekannten Content-Creator persönlich kennenzulernen. Bastian Janßen nahm sich viel Zeit für gemeinsame Fotos, Videos und Autogrammwünsche und sorgte damit für viele begeisterte Gesichter.
Besonders bemerkenswert war, dass Bastian Janßen, der selbst als Lehrer tätig ist, sich während seiner Ferienzeit um das Projekt annahm, um es zu begleiten und den Jugendlichen persönliche Einblicke in seine Arbeit und seine Erfahrungen mit sozialen Medien zu ermöglichen.
Den Höhepunkt des Projekttages bildete die Podiumsdiskussion in der Aula, an der der gesamte Jahrgang 7 als Publikum teilnahm. Drei Schüler der Klasse 7e übernahmen die Moderation und führten souverän durch die Veranstaltung. Gemeinsam mit Papa Basti griffen sie die zuvor erarbeiteten Szenen auf und diskutierten deren Hintergründe und Botschaften. Die übrigen Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs hörten aufmerksam zu und brachten anschließend eigene Fragen und Gedanken in die Runde ein.
Dabei wurde deutlich, wie intensiv sich die Klasse 7e mit dem Thema auseinandergesetzt hatte. Der direkte Austausch mit einem erfahrenen Content-Creator eröffnete neue Perspektiven und regte dazu an, das eigene Nutzungsverhalten zu reflektieren. Eine zentrale Erkenntnis war, dass Social Media nicht grundsätzlich Fluch oder Segen zugleich ist. Entscheidend ist nur, wie bewusst und verantwortungsvoll wir die digitalen Möglichkeiten nutzen, Inhalte kritisch hinterfragen und mit möglichen Risiken umgehen.
Auch Schulleiterin Annegret Schilling begrüßte das Projekt und betonte die Bedeutung eines bewussten Umgangs mit sozialen Medien:
„Soziale Medien sind wie der Schulhof: Alle reden mit, manche wissen alles besser und manchmal geht ein Gerücht schneller rum als der Feueralarm. Deshalb gilt: Erst denken, dann posten! Denn Medienkompetenz heißt nicht, überall seinen Senf dazuzugeben, sondern zu wissen, wann man besser den Deckel drauflässt. Und das Handy darf auch mal Pause haben, denn schließlich gibt’s das echte Leben auch noch ganz ohne WLAN“, so die Schulleiterin.
Zum Abschluss ließ die Klasse 7e den ereignisreichen Tag bei einer gemeinsamen Pizza ausklingen. Außerdem entstanden weitere Videos für die Social-Media-Kanäle von Papa Basti, bei denen die Jugendlichen ihre neu erworbenen Fähigkeiten erneut praktisch einsetzen konnten und ebenfalls mitbekamen, wie aufwendig es ist ein kurzes Video zu drehen und auf was alles zu beachten ist.
„Die entstandenen Videos werden in Kürze auf den Social-Media-Kanälen von Papa Basti veröffentlicht. Wir werden die Beiträge anschließend auch über unseren Instagram-Kanal reposten und sind schon sehr gespannt auf die fertigen Ergebnisse“, so Organisator Kai Tröster.
Als ein besonderes Dankeschön für seine Zeit, seine Offenheit und seinen außergewöhnlichen Einsatz überreichte die Klasse 7e Bastian Janßen zum Abschluss des Projekts ein Geschenk.
„Ich bin unglaublich stolz darauf, wie engagiert und kreativ meine Klasse an diesem Projekttag mitgearbeitet und die Podiumsdiskussion umgesetzt hat. Die Schülerinnen und Schüler haben tolle Videos produziert und sich intensiv mit einem Thema auseinandergesetzt, das ihren Alltag unmittelbar betrifft. Ich hoffe, dass dieser Projekttag der Anfang von etwas Größerem ist und wir das Projekt in Zukunft weiterentwickeln und wachsen lassen können. Es wäre schön, wenn daraus eine feste Idee entsteht, die auch in den kommenden Jahren weitere Schülerinnen und Schüler erreicht und für einen bewussten Umgang mit sozialen Medien sensibilisiert“, so Kai Tröster abschließend.
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